Am 26.09.2008 starteten Sarah Baechi (eine Physiotherapeutin mit langjaehriger medizinischer Erfahrung) und ich zu unserer Charityreise nach Kenia. Unser Gepaeck bestand aus 6 grossen Koffern (Virgin Atlantic hatte uns Extragepaeck erlaubt) gefuellt mit Spenden (Schulmaterialien, Spielzeug, Sachen, Medikamenten und Verbandstoffen).
Nach einem Inlandflug von Nairobi nach Kisumu und einer recht strapazioesen, dreistuendigen Autofahrt wurden wir am Montag, dem 29.September herzlich im Dorf willkommen geheissen.
Die naechsten Tage waren gefuellt mit Besuchen, Gespraechen und unheimlich beeindruckenden Erlebnissen.
• Besuch von 2 weiterfuehrenden Schulen im Konya District
• Besuch einer Grundschule in Konya Village
• Besuch des Kindergartens in Konya Village
• Besuch des naechsten Krankenhauses (eine Autostunde entfernt ) in Mumias
• Besuch von Barclays Bank in Mumias und Eroeffnung eines Kontos
• Besuch bei mehreren Familien mit unterschiedlichen Problemen
• Behandlung von etwa 500 Patienten durch Sarah
Ueberall wurden wir mit grosser Begeisterung empfangen und waren fuer viele Menschen die ersten Weissen ( Muzungus ), mit denen sie in Kontakt kamen. Die Menschen und vor allem die Kinder waren so gluecklich ueber jede Kleinigkeit und so voller Hoffnung, dass wir wiederkommen und sie nicht vergessen. Sie haben uns von ihren groessten Problemen erzaehlt und diese betreffen wirklich fast alle Grundbeduerfnisse.
• Hungersnot, obwohl das Land fruchtbar ist
Kein sauberes Wasser, da keine Brunnen
• Keine medizinische Grundversorgung, da das Krankenhaus zu weit weg ist und die Medizin Geld kostet
• Kein Geld fuer Schuluniformen, Lehrbuecher, Papier und Stifte
• Keine Moeglichkeit fuer eine weiterfuehrende Ausbildung
• Es war erschuetternd zu sehen, dass die Kinder ohne Essen zur Schule gehen, aber so hungrig nach Bildung sind!
Es war erschreckend zu sehen, wieviele an Malaria, Cholera und Infektionen erkrankt sind, die mit einfachen Hygienemassnahmen und Medikamenten zu behandeln sind.
Wir verteilten 180 gekaufte Malarianetze ,vor allem an Familien mit Kindern, Schwangere und alte Menschen.
Wir haben an Ort und Stelle beschlossen, etwas gegen die Hungersnot im Dorf zu tun.. Wir kauften einen grossen Posten Lebensmittel und verteilten diese an die besonders Beduerftigen.
Wir haben mit vielen Menschen gesprochen, die mit uns gemeinsam das Leben in Konya verbessern wollen.
Sarah und ich sind nach 6 Tagen muede, koerperlich an der Belastungsgrenze, aber gluecklich und gesund nach Nairobi und danach nach London zurueckgekehrt mit folgender Gewissheit:
Es erscheint wie ein Riesenberg an Arbeit und Problemen, aber es lohnt sich und Glueck bringen schon kleine Dinge, deshalb wird Hope for Konya einen Unterschied machen fuer die Menschen in Konya.
Wir hoffen, unsere Bilder und Videos vermitteln einen kleinen Eindruck in unsere Erlebnisse!
Thurit und Sarah